19. August 2017 - 24 Stunden Übung 2017 - Kurz nach einem Einsatz auf der B15neu, begann am letzten Freitag, den 18.08. ab 14:00 Uhr die 24-Stunden Übung der Freiwilligen Feuerwehr Neufahrn. Insgesamt fanden sich zum vereinbarten Treffpunkt 26 Feuerwehrmänner und -frauen im Gerätehaus ein, um 24 Stunden-lang - bis zum Samstag um 14 Uhr - Übungen und Arbeitseinsätze zu absolvieren. Die erste einsatznahe Übung fand dann auch gleich um 15:30 Uhr in Ettenkofen statt. Angenommen wurde hierbei ein Flächenbrand ausgehend von einer angenommenen Unratverbrennung. Unter Anleitung des Kommandanten Florian Reisinger wurden die Teilnehmer auf die Vorgehensweisen und Gefahren ähnlicher Einsätze hingewiesen und der kontrolliert initiierte Brand professionell abgelöscht.  Nachdem die Kameraden dann wieder am Gerätehaus zurück waren und die eingesetzten Fahrzeuge wieder bestückt waren, wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen eingeteilt. Beide Gruppen sollten sich im Sinne eines Planspiels überlegen, wie sie einen 3000l fassenden Faltbehälter möglichst schnell und maximal mit Wasser fluten können. Dabei durfte sich dem Faltbehälter nicht mehr als 15 Meter genähert werden. Solche Planspiele dienen der Förderung der Gemeinschaft und des Teamworks. Außerdem sollte auf diese Art und Weise aufgezeigt werden, dass auch unkonventionelle und pragmatische Vorgehensweisen zum Ziel führen können. So wurden dann neben Strahlrohren auch die Drehleiter und die Wasserwerfer von den Beteiligten zum Einsatz gebracht. Im Anschluss wurden dann gemeinschaftlich wieder alle verwendeten Gerätschaften geprüft, gereinigt und wieder in den Fahrzeugen verstaut. Unter den Augen des 2. Bürgermeisters Otto Pritscher wurde dann eine Schulungsübung im Bereich THL durchgeführt. Um bei der Übung wieder jedem Teilnehmer die Möglichkeit zur aktiven Teilnahme zu geben wurden auch hier wieder zwei Gruppen gebildet. Kommandant Reisinger und Zugführer Martin Schindlbeck erklärten am praktischen Beispiel die komplexe Rettung von eingeklemmten Personen aus einem PKW. Dazu wurde vorab die theoretische Vorgehensweise erklärt, bevor jeder Übungsteilnehmer selbst die Möglichkeit hatte, an bereitgestellten Fahrzeugen das Erlernte in die Praxis umzusetzen. Gerade für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr war dies teilweise die erste Möglichkeit sich mit Spreizer und Schere vertraut zu machen. Zur Stärkung der Teilnehmer und Übungsorganisatoren wurde dann am Abend gegrillt. Aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse und der erhöhten Gefahr eines reellen Einsatzes entschied man dann die letzte Übung des Tages abzusagen. So fanden sich dann alle Beteiligten im Bereitschaftsraum zusammen, um über das am Tag erlebte zu sprechen und zu diskutieren. Zu späterer Stunde wurden dann die Schlafsäcke und Bettlager vorbereitet, um im Anschluss den wohlverdienten Schlaf nach einem anstrengenden Tag zu finden. Am nächsten Tag wurden dann nach einem ausgiebigem Frühstück die am letzten Tag verwendeten Schläuche gewaschen, fachmännisch abgedrückt und anschließend im Schlauchturm zum Trocknen aufgehängt. Darüber hinaus wurden diverse kleine Wartungsarbeiten an Fahrzeugen und der Werkstatt durchgeführt. Um 13:00 Uhr wurde nochmal zu Mittag gegessen, bevor die Übung am Samstag um 14:00 Uhr beendet wurde. Zum Abschluss der Übung bedankten sich Jugendausbilder und Organisator Armin Linhart sowie Kommandant Florian Reisinger bei allen beteiligten Helfern und bei den Teilnehmern. Aufgrund der durchwegs positiven Rückmeldungen der Mannschaft, wird wohl auch im nächsten Jahr wieder eine 24-Stunden-Übung stattfinden. --- Durch Klick auf die Bilder öffnen sich diese vergrößert ---